NoMoreQuietÜber mich

Wer schreibt dir

Über mich.

Ich bin Dejan Milošević. Ich schreibe Briefe an Menschen, die festgefahren sind — und ich schreibe sie selbst, mit der Hand, langsam.

Ich lebe in Belgrad. Ich habe über zwanzig Jahre mit Menschen gearbeitet — in Gesprächen, in Beratung, in Kursen — und dabei etwas gelernt, was ich vorher nicht geglaubt hätte: Menschen sagen das Wichtigste nicht, wenn man sie fragt. Sie sagen es, wenn man ihnen Zeit gibt.

Warum Briefe und nicht Gespräche

Ein Gespräch hat eine Stunde. Ein Brief hat sieben Tage. In einer Stunde sagt ein Mensch, was er vorbereitet hat. In einem Brief schreibt er um zwei Uhr nachts den Satz, den er niemandem sagen würde.

Und ein zweiter Grund, der praktischer ist: im Gespräch muss man sich beherrschen. Man sieht das Gesicht des anderen, man will nicht weinen, man will nicht dumm klingen. Beim Schreiben nicht. Beim Schreiben kann man ehrlich sein, weil niemand zusieht — und genau in diesem Moment wird es nützlich.

Deshalb gibt es keine Anrufe, keine Videocalls, keine Termine. Nicht aus Bequemlichkeit. Weil die Form die Arbeit ist.

Was ich gelernt habe

Mein Weg in die Arbeit mit Sprache war zufällig, und ich erzähle ihn im Buch ausführlich.

Kurz: Ich traf einen Mann, der in meinem Tempo sprach, so saß wie ich und meine Wörter benutzte — und ich war bereit „ja" zu sagen, bevor ich gehört hatte, wofür. Danach habe ich angefangen zu lesen, um zu verstehen, was mit mir passiert war.

Daraus wurde NLP: Practitioner, Master Practitioner, achtzehn Stunden Video, fünfundzwanzig Arbeitshefte, sieben Jahre Anwendung. Und ein Satz, für den ich ein Jahr gebraucht habe:

NLP ist keine Technik. NLP ist eine Art, hinzusehen.

Was ich bin: NLP Master Practitioner. Autor. Briefschreiber.

Was ich nicht bin: Psychotherapeut, Arzt, Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen und behandle nichts.

Wo ich arbeite: in Belgrad, Serbien. Auf Deutsch, Englisch und Serbisch.

Warum die Briefe so kurz sind

Meine Antworten sind ein bis drei Seiten. Nicht, weil ich wenig zu sagen hätte — weil ein Brief, der zehn Seiten hat, niemand liest. Und weil man einem Menschen nicht fünf Muster auf einmal zeigt: er nimmt keines mit.

Ein Muster. Eine Frage. Ein Schritt. Das ist die ganze Methode. Wer mehr will, kommt wieder.

Warum das „NoMoreQuiet" heißt

Weil ich glaube, dass die meisten Menschen nicht schweigen, weil sie nichts zu sagen haben. Sie schweigen, weil sie einmal gesagt haben, was sie dachten, und die Antwort war: „Du übertreibst."

Danach schweigt man. Jahre.

Der Name ist keine Aufforderung, laut zu sein. Er ist die Erlaubnis, einmal genau das zu schreiben, was du nicht sagst.

Was du erwarten kannst — und was nicht

Erwarten kannst du: dass ich deinen Brief zweimal lese. Dass ich antworte, auch wenn es unbequem ist. Dass ich nicht schmeichle. Dass ich pünktlich bin oder mich vorher melde.

Nicht erwarten kannst du: dass ich dir sage, dass alles gut wird. Dass ich deine Entscheidungen bestätige. Dass ich eine Diagnose stelle. Dass ich immer verfügbar bin — ich bin eine Person, keine Plattform.

Der ehrlichste Satz, den ich über meine Arbeit sagen kann: ich ändere kein Leben. Ich sehe mit dir zusammen, wo du stehst — und du gehst von dort weiter. Das klingt wenig. Es ist mehr, als die meisten je bekommen.

Schreib mir →

Häufige Fragen · Impressum · Datenschutz